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Cannabinoide

Von redaktion-cannabis-ratgeber Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit Einsteiger
Cannabinoide

Kurz & Knapp

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die an Cannabinoid-Rezeptoren im Körper binden. Man unterscheidet Phytocannabinoide (aus Pflanzen), Endocannabinoide (körpereigen) und synthetische Cannabinoide.

Kurz & Knapp: Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die an Cannabinoid-Rezeptoren im Körper binden. Man unterscheidet Phytocannabinoide (aus Pflanzen), Endocannabinoide (körpereigen) und synthetische Cannabinoide.

Die wichtigsten Fakten:

  • Über 100 verschiedene Cannabinoide in der Cannabispflanze identifiziert
  • Die bekanntesten sind THC und CBD
  • Endocannabinoide wie Anandamid werden vom Körper selbst produziert
  • Synthetische Cannabinoide (z.B. in Spice/K2) sind deutlich gefaehrlicher

Definition

Cannabinoide sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die an die Cannabinoid-Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems andocken und darüber zahlreiche Körperfunktionen beeinflussen. Man unterscheidet drei Gruppen: pflanzliche Phytocannabinoide aus Cannabis (wie THC und CBD), körpereigene Endocannabinoide und synthetische Cannabinoide aus dem Labor.

Arten und Bedeutung von Cannabinoiden

In der Cannabispflanze wurden über 100 verschiedene Phytocannabinoide identifiziert. Die bekanntesten sind das psychoaktive THC und das nicht berauschende CBD, daneben spielen Verbindungen wie CBG, CBN und CBC eine zunehmend erforschte Rolle. In der rohen Pflanze liegen sie überwiegend als Säuren (etwa THCA, CBDA) vor und werden erst durch Decarboxylierung in ihre wirksamen Formen umgewandelt.

Cannabinoide wirken, weil sie den körpereigenen Endocannabinoiden ähneln und an dieselben Rezeptoren (vor allem CB1 und CB2) binden können. Über dieses Zusammenspiel beeinflussen sie Prozesse wie Stimmung, Schmerzempfinden, Appetit, Schlaf und Immunfunktion, was sie zum Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung macht. Diese Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.

FAQ

Was bedeutet Cannabinoide einfach erklärt?

Cannabinoide sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die an die Cannabinoid-Rezeptoren im körpereigenen Endocannabinoid-System andocken. Man unterscheidet drei Arten: Phytocannabinoide aus der Cannabispflanze (wie THC und CBD), Endocannabinoide, die der Körper selbst herstellt (etwa Anandamid), und synthetische Cannabinoide aus dem Labor. Über 100 verschiedene Phytocannabinoide wurden in Cannabis identifiziert. Sie beeinflussen je nach Typ unterschiedliche Prozesse wie Stimmung, Schmerzempfinden, Appetit und Schlaf, weshalb sie wissenschaftlich intensiv erforscht werden.

Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

THC und CBD sind die beiden bekanntesten Cannabinoide, unterscheiden sich aber grundlegend. THC (Tetrahydrocannabinol) ist psychoaktiv und erzeugt den typischen Rausch, da es stark an die CB1-Rezeptoren im Gehirn bindet. CBD (Cannabidiol) ist dagegen nicht psychoaktiv und macht nicht high; es moduliert das Endocannabinoid-System eher indirekt. Auch rechtlich werden sie unterschiedlich behandelt: THC unterliegt strengen gesetzlichen Grenzwerten, während CBD-Produkte innerhalb dieser Grenzen frei verkäuflich sind.


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Hinweis: Die hier beschriebenen Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt.

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Autor bei Cannabis News 24. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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